Dr. Michael Pichelmaier
Facharzt für HNO
Ästhetisch-funktionelle Kopf/Halschirurgie

Nasennachkorrektur

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Mit einem gewissen prozentuellen Risiko erzielen primäre Nasenkorrekturen nicht den gewünschten Erfolg. Über die Gründe dafür kann nur spekuliert werden.

Fakt ist jedoch, dass erfahrene Operateure mit einem breit gefächerten Spektrum natürlich weniger, und wenn, dann weniger dramatische Nachkorrekturen haben.

In seltenen Fällen können Nachkorrekturen über einen geschlossenen Zugang operiert werden, wie z.B. Glätten von kleineren Unregelmäßigkeiten am Nasenrücken.

Bei ausgedehnteren Nachkorrekturen empfiehlt es sich zumeist, einen offenen Zugang zu wählen (Schnitt am Nasensteg). Über diesen Zugang kann die gesamte äußere Nase aber auch die inneren Nasenstrukturen operativ korrigiert werden. Gelegentlich muss bei schwerwiegenden präoperativen Deformitäten oder auch bei vorangegangenen Knorpelüberentfernungen auch Ohrknorpel zum Wiederaufbau verwendet werden.

Bei grundlegenden Knorpelgerüstdeformitäten kann auch selten der Aufbau mit körpereigenem Rippenknorpel notwendig werden.

Bei Nasennachkorrekturen sollte jedoch immer sehr sorgfältig die Art und Weise der Korrektur, die Risiken, sowie das gewünschte Ziel zwischen Arzt und Patient ausführlich besprochen werden. Als Patient sollte man sich im Klaren sein, dass eine Nachkorrektur für den Arzt immer eine Herausforderung darstellt, speziell auch dann, wenn er die primäre Operation nicht selbst durchgeführt hat.

Je nach Ausgangssituation sollte man auch unbedingt realistische Erwartungen für den Folgeeingriff haben und auch sorgfältig die Notwendigkeit hinterfragen.

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